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Berlin-Heiligensee

Heiligensee ist ein Ortsteil im Bezirk Reinickendorf von Berlin.

Das ursprüngliche Dorf ist eine Halbinsel zwischen dem Fluss Havel und dem Heiligensee. Inzwischen erstreckt sich Heiligensee südwärts der Havel bis zum Ortsteil Konradshöhe. Die nördliche und westliche Grenze stimmen mit der Berlins überein. Die östliche Grenze ist (wenn man Schulzendorf nicht zu Heiligensee rechnet) die zu Schulzendorf, Tegel und Frohnau.

 

Geschichte

Die erste nachweisliche Besiedlung Heiligensees fand etwa 2000 v. Chr. durch germanische Semnonen statt. Sie wurden etwa 300 n. Chr. durch slawische Wenden abgelöst. Nach dem Sieg Albrecht des Bären über die Wenden (ca. 1200) kamen deutsche Bauern nach Heiligensee, die ca. 1250 eine Kirche errichteten. Etwa zu dieser Zeit wurde Heiligensee ein Rittersitz, um den Havelübergang zu kontrollieren. 1308 wurde Heiligensee erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem 27. April 1920 ist Heiligensee ein Teil von Berlin.

Wirtschaft und Infrastruktur

 

Im  20. Jh. lebte Heiligensee größtenteils von der Landwirtschaft. In den 50er Jahren des 20. Jh. wurde die Borsigsiedlung errichtet in der die Arbeiter der Borsigwerke lebten. Heutzutage füllt die Underberg KG in Heiligensee ihren Boonekamp ab. Des Weiteren stellt die Firma Tetra-Pak dort verschiedene Verpackungen her.

 

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